
Anfang des letzten Jahrhunderts haben Wissenschaftler einen bedeutenden Durchbruch in der Medizin erreicht, nämlich die Erkenntnis, dass die wichtigsten Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphflüssigkeit) sog. Kolloide sind. Diese neue Sicht eröffnete nunmehr ungeahnte Möglichkeiten und führte zu großen Fortschritten bei medizinischen Therapien.
Das weitaus ertragreichere Geschäft der Pharmaindustrie mit synthetisierten Antibiotika stoppte allerdings den Siegeszug der Kolloidforschung noch bevor ihre eigentliche Bedeutung Ärzten und Patienten bewußt werden konnte.
Die aktuelle Krise in unserem Gesundheitssystem und die sinkende Wirkung und Akzeptanz von Antibiotika lenkt den Blick zurück auf die Kolloide. Hierbei verdient die extrem vielseitige Anwendbarkeit von kolloidalem Silber besondere Beachtung.
Das aktuelle Problem der antibiotikaresistenten Erreger lösen in den U.S.A. regelrechte Epidemien aus, und so absurd es auch klingen mag, so ist die dritthäufigste Krankheits- und Todesursache in den U.S.A. heute wieder die Infektionskrankheit.
Als Kolloide (von griechisch kolla "Leim" und eidos "Form, Aussehen") werden Teilchen oder Tröpfchen bezeichnet, die in einem anderen Medium (Feststoff, Gas oder Flüssigkeit), dem Dispersionsmedium, fein verteilt sind. Das einzelne Kolloid ist typischerweise zwischen 1 nm und 10 µm groß. Sind sie beweglich (z. B. in einem flüssigen Dispersionsmedium). Kolloidale Suspensionen haben große Bedeutung in der Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie, jedoch auch in der Grundlagenforschung, insbesondere in der statistischen Physik.
Die Silberpartikel bilden durch ihre elektrische Ladung ein entsprechendes elektromagnetisches Feld aus. Nun werden die kleinsten ionischen Silberteilchen durch ihre eigene elektrische Ladung mit den Wasserteilchen in der Schwebe gehalten. Hierdurch werden die Silberkolloide gleichmäßig in der Lösung verteilt und ihre Wirkung hervorgerufen.
Es ist entscheidend, dass die Silberionen genügend klein sind, da sie dann eine bessere biologische Verfügbarkeit aufweisen, je kleiner sie sind. Diese feine Auflösung wird allerdings nur mittels spezifischer elektrischer Auflösung von reinem Silber erreicht.
Am Ende des 19. Jahrhunderts begannen die klinischen Forschung. Der Forscher Carl Wilhelm von Naegeli berichtete 1888 aus der Schweiz von eindeutigen Veränderungen bei Bakterien. Diese wurden innerhalb kurzer Zeit zerstört, wenn man sie mit Silber in Kontakt brachte.
Dr. Henry Crooks, ein Wegbereiter der Silberkolloid - Forschung, vertrat schon 1910 die Meinung: ".....kolloidales Silber weist eine keimtötende Wirkung auf und wirkt völlig harmlos auf den Menschen."
Jim Powell berichtete im Science Digest 1978: "Großer Dank gebührt dem Silber in kolloidaler Form. Ein Antibiotikum tötet vielleicht ein halbes Dutzend krankmachender Organismen, kolloidales Silber tötet mindestens 650 davon!"
Darüber hinaus werden durch kolloidales Silber die menschlichen Abwehrkräfte gesteigert. Außerdem ist dieses Mittel nicht toxisch, da es sonst wohl kaum in größeren Mengen in vielen Lebensmitteln natürlich enthalten wäre.
Einer der renommiertesten "Silberforscher" Dr. Robert Becker berichtete in den 80er Jahren, dass Silber als Regenerationshilfe besonders für kranke Zellen wirksam sein kann.
Auch der Pharmakologe Ron Barns ist überzeugt, dass Silber alle Arten von Mikroben und sogar Pilze eliminiert und deren Mutationen hemmt.
Kolloidales Silber setzt sich heute als wirksames "Allheilmittel" in der Naturheilpraxis und Therapie durch. Kolloidales Silber wirkt wie ein "Breitband-Antibiotikum" zuverlässig gegen Viren, Bakterien und Pilze, ist zudem entzündungshemmend, beschleunigt die Wundheilung und stabilisiert das Immunsystem. Alle diese Effekte sind inzwischen auch wissenschaftlich genau belegt.
Bei einer ganzheitlichen Anwendung sollte kolloidales Silber z.B. oral und am besten unverdünnt oder mit Wasser eingenommen werden. Hierbei sollten Sie allerdings die Flüssigkeit nicht sofort herunterzuschlucken, sondern sie vorerst einige Zeit lang unter der Zunge liegen lassen. Dadurch wird ein Teil des kolloidalen Silbers vom Körper bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen. Somit kann auch verhindert werden, dass im Darm möglicherweise einige für den Verdauungsprozess notwendigen Bakterien abgetötet werden.
Einige Ärzte empfehlen eine orale Anwendung beispielsweise bei Parasiten- und Hefepilzbefall (Candida albicans), anhaltender Müdigkeit aber auch bei Bakterien- und Virusinfektionen und bei vielen anderen Erkrankungen.
Nehmen Sie kolloidales Silber niemals gleichzeitig mit Vitamin C oder mit anderen Produkten ein. Nehmen Sie statt dessen beispielsweise morgens auf nüchternen Magen kolloidales Silber und nach dem Frühstück Vitamin C oder andere Produkte.
Sollten Sie an Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes leiden (Zahnfleischentzündungen, Erkältungen usw.), so ist es sinnvoll, mit unverdünntem kolloidalem Silber zu gurgeln und zu spülen.
Wollen Sie eine Wirkung im Dickdarm erreichen, muss es möglichst schnell mit viel Wasser getrunken werden, um eine vorzeitige Resorption zu vermeiden.
Anschließend ist es sinnvoll, die Darmflora durch Joghurt o.ä. Produkte wieder zu regenerieren.
Da kolloidales Silber selbst bei empfindlichen Geweben wie den Augen keine Reizung hervorruft (kann aber auch mit Wasser verdünnt werden), ist es als " Erste-Hilfe Spray " bei Schnittwunden, Entzündungen, Verbrennungen und Insektenstichen verwendbar.
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Bis zum Beginn unseres Jahrhunderts hatte kolloidales (= besonders fein verteiltes) Silber eine große medizinische Bedeutung, die seitdem immer stärker in Vergessenheit geriet. Populäres Beispiel: Unsere Urgroßmütter legten eine Silbermünze in Milch, um diese lange frisch zu halten. Heute wird die Wirkung von kolloidalem Silber wiederentdeckt. Der Titel gilt bei vielen Lesern als die ' Bibel' zum Thema. Immer mehr Menschen machen sich die Fähigkeit des kolloidalen Silbers zunutze, Kleinstorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilzsporen zu zerstören. Für die Neuausgabe hat der Autor seine Erläuterungen über die Wirkung und Anwendungsweise des Silberkolloids überarbeitet und ergänzt.

Immun mit kolloidalem Silber: Wirkung, Anwendung, Erfahrungen
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