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Der Granatapfel – erlesenes Heilmittel der Natur

pomegranate flower and fruit/Wikipedia.de

Der Granatapfel (lat. granatus = körnig, kernreich) ist den Menschen schon seit uralten Zeiten bekannt. Archäologischen Funden zufolge hat er bereits in der Bronzezeit (Zeitraum von 2200 v. Chr. bis 800 v. Chr.) Spuren hinterlassen. Er taucht zudem auf in der griechischen Mythologie, in der Bibel und im Koran.

Sein Ansehen verdankt er allerdings nicht allein seinen Qualitäten als nahrhafte Frucht, sondern vor allem seinen hervorragenden Eigenschaften als natürliches Heilmittel, völlig frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Somit verwundert es nicht, dass er immer wieder das Interesse der Wissenschaft geweckt hat und gründlichst untersucht wurde, um seinem Geheimnis als Wunderheilmittel der Natur auf die Schliche zu kommen. Bei diesen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass der Granatapfel über größere Mengen an sogenannten „bioaktiven“ Bestandteilen verfügt. Zu den bekannteren Inhaltsstoffen zählen Kalium, Vitamin C, Calcium und Eisen.

Zentrale Bedeutung kommt dabei den antioxidativen Eigenschaften zu, d.h. der Fähigkeit, die sogenannten „freien Radikale“ (aggressive Formen Sauerstoff bindender Substanzen) zu neutralisieren und somit unschädlich zu machen.

In diesem Zusammenhang dürfte Sie interessieren, dass Wissenschaftlern bereits seit geraumer Zeit das Phänomen des „oxidativen Stress“ bekannt ist. Hierbei wird der Stoffwechsel durch ein Übermaß an reaktiven Sauerstoffverbindungen („Sauerstoffradikale“) belastet. Dieser „oxidative Stress“ beeinflusst zahlreiche Krankheitsbilder wie Arteriosklerose, Fettstoffwechselkrankheiten und chronisch-entzündliche Krankheiten wie rheumatische Erkrankungen, um nur einige wenige zu nennen, aber auch den Alterungsprozess im Allgemeinen.

Ihnen ist vielleicht schon zu Ohren gekommen, dass grüner Tee und Rotwein sowie Blaubeersaft und Traubensaft antioxidative Eigenschaften besitzen.

Nun, diese Wirkung soll beim Granatapfel noch viel ausgeprägter sein (einige Studien gehen gar von einer tausendfach erhöhten Wirkung aus), wobei allerdings kein einzelner Inhaltsstoff des Granatapfels als alleinige Ursache für diese gesundheitsfördernden Eigenschaften isoliert werden konnte. Folglich macht es nicht viel Sinn, einen einzelnen Inhaltsstoff in konzentrierter Form zu sich zu nehmen. Vielmehr scheint das Zusammenwirken der zahlreichen Inhaltsstoffe verantwortlich zu sein für den Erfolg.

Unbestritten ist die positive Auswirkung des Granatapfels für das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. Zudem werden entzündliche und degenerative Erkrankungen oder Wechseljahresbeschwerden positiv beeinflusst wie auch bösartige Gewebeentwicklungen wie Prostata- und Brustkrebs.

Aufgrund seiner natürlichen antioxidativen Bestandteile hat sich der Granatapfelsaft schon seit Jahrhunderten bewährt und bis heute seinen Rang in der Spitzenliga der natürlichen Heilmittel behauptet. Diabetiker sollten allerdings beachten, dass dieser Saft sehr zucker- und kalorienhaltig und deshalb für sie nur bedingt geeignet ist.

Weiteres Wissenswerte über den Granatapfel finden Sie auf diese Seite: http://www.granatapfelsaft.de/ . Und unter diesem Link finden Sie einen ganzen Shop mit Granatapfelsaft, Granatapfelextrakt u.a. http://www.granatapfel-shop.com/.

Falls es Sie interessiert, wie der Granatapel von innen aussieht und wie Sie ihn zubereiten, finden Sie hier einen interessanten Link: Küchenpraxis: Der Granatapfel.

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