
Es gibt einen brasilianischen Wunderpilz, der gleich unter einer ganzen Reihe von Namen bekannt ist: Brasilianischer Mandelegerling, Agaricus subrufescens oder Agaricus brasiliensis, Agaricus blazei, aber auch schlicht Sonnenpilz, Lebenspilz oder Mandelpilz oder, entsprechend seiner Wertschätzung, Pilz des Gottes[1]. Er zählt zu den Vitalpilzen (auch Heilpilze oder Medizinalpilze) und gehört zur Gattung der Champigons und - wie der Name „Mandelpilz“ uns schon verrät - er duftet nach Mandeln. Es handelt sich dabei um einen äußerlich unscheinbaren, essbaren Pilz mit leicht modrig-süßlichem Geschmack.
Laut Wikipedia wurde diese Champignon Gattung 1947 unter dem Namen Agaricus blazei Murrill beschrieben von seinem vermeintlichen Entdecker, dem US-amerikanischen Mykologen William Alphonso Murrill (1869–1957). 2002 wurde jedoch die Identität dieser Pilzart mit dem länger bekannten Agaricus brasiliensis nachgewiesen, und 2005 fanden dann andere Wissenschaftler mittels DNA-Analyse heraus, dass der Agaricus brasiliensis wiederum genetisch identisch ist mit dem Agaricus subrufescens Peck, der bereits im Jahre 1893 beschrieben worden war.
Letzerer Name wäre demnach wohl die wissenschaftlich korrekte Bezeichnung. Inzwischen hat sich jedoch die Kurzform ABM für Agaricus Blazei Murill durchgesetzt, deshalb halten wir uns hier der Einfachheit halber an diesen Namen.
Wie es heißt, wurde der Agaricus Blazei Murill (ABM) von Takatoshi Furumoto im Bezirk von Piedade nahe São Paulo entdeckt. Der Wissenschaftler stellte ferner fest, dass nur wenige Menschen in dieser Gemeinde an Alterskrankheiten leiden. Und nicht nur das: Krebserkrankungen sind in dieser Region praktisch unbekannt. Fasziniert von dieser Beobachtung forschte Furumoto weiter und fand heraus, dass der Gesundheitszustand der Menschen aus Piedade auf den regelmäßigen Verzehr des ABM-Pilzes zurückzuführen war. Der ABM ist reich an ß-D-Gulcane[2] (Polysacchariden), die als eine ihrer hervorragenden Eigenschaften das Immunsystem stärken. Ihre Einnahme bewirkt einen enormen Aufbau der körpereigenen Abwehrkräfte, was zum Beispiel zur Apoptose[3] (programmierter Zelltod) bei Krebszellen führt. Folglich zählt der ABM für Krebspatienten als DAS "Lebensmittel" überhaupt aus dem Bereich der Reformkost.
Die Funktionsweise der ABM-Wirkstoffe wird von Naturwissenschaftlern erklärt als eine "verkürzte Version des Lebenskreislaufes": In der Natur würden sich Pflanzen wie Hersteller und Tiere wie Konsumenten verhalten. Und speziell dieser Pilz würde die Überreste von Tieren und Pflanzen in ihre ursprünglichen Substanzen zersetzen und daraus dann neue organische Stoffe produzieren. Also ein Recycling der Natur.
Aufgrund ihrer natürlichen, den Organismus unterstützenden Funktionsweise gelten Pilze wie der Agaricus Blazei Murill als "gesundheitsfördernd" und werden dementsprechend überaus geschätzt. Dabei handelt es sich übrigens nicht um eine Erkenntnis der Neuzeit. Die orientalische Medizin hat sich schon seit über 1000 Jahren die gesundheitsfördernden Eigenschaften etlicher Pilzgattungen zunutze gemacht. Die chinesische Medizin wiederum hat inzwischen Verfahren entwickelt zur Extraktion der aktiven Segmente des Pilzes, die das Immunsystem stärken.
Dem Immunsystem kommt eine überlebensnotwendige Schutzfunktion für den Organismus zu, denn es gibt Krankheitserreger, giftige (chemische) Substanzen und mutationsbedingte Zellwucherung, die in Schach gehalten bzw. bekämpft werden müssen. Zellwucherungen bewirken, dass sich eine proteinhaltige Schicht bildet, die dann von Mikroorganismen - beispielsweise Bakterien - zersetzt wird. Und genau das ist der Job des Immunsystems: Schutz durch Bekämpfung gefährlicher Organismen.
Den meisten Menschen ist inzwischen bekannt, dass ein hervorstechender Faktor bei der Entwicklung von Krebs die Schwächung des Immunsystems ist. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass natürlichen Substanzen, die das Immunsystem fördern, immer mehr Beachtung geschenkt wird. Zu diesen natürlichen Substanzen zählen auch die Polysaccharide, die in dem Pilz enthalten sind. Sie regen das Immunsystem an, wodurch verstärkt lnterleukin-1 produziert wird, eine Substanz, die Viren unschädlich macht und auch gegen Krebszellen aktiv ist. Anders ausgedrückt, körpereigene Fresszellen, die im Gewebe für die Zerstörung von Bakterien und Viren sowie den Abtransport von Fremdstoffen zuständig sind, werden aktiviert. Der Verzehr der Polysaccharide trägt also dazu bei, dass der Organismus in der Lage ist, körpereigene Abwehrkräfte aufzubauen und somit für ein gewisses Gleichgewicht im Organismus zu sorgen. Bei allergischen Reaktionen können die körpereigenen Abwehrkräfte die Entzündung eindämmen und somit die Beschwerden lindern.
Sehr interessante und lesenswerte zusätzliche Informationen finden Sie auf der Website der Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.. Diese Gesellschaft wurde nach eigener Aussage „2004 von mehreren mykotherapeutisch interessierten Pilzfreunden/Fachleuten gegründet, um Wissen über die Wirkung von Vitalpilzen zu sammeln und zu erhalten, auszuwerten und zu verbreiten, ohne wirtschaftliches Interesse, zum Wohle der Gesundheit der Menschen. Zweck des Vereins ist in erster Linie, die Anwendungsmöglichkeiten von Vitalpilzen sowohl Ärzten/Heilpraktikern als auch Laien zu vermitteln und so die Bevölkerung über die faszinierenden Einsatzmöglichkeiten von Vitalpilzen bei den unterschiedlichsten Beschwerden und zur Krankheitsprophylaxe zu informieren.“
Über den ABM heißt es dort u.a.:
Agaricus wird in erster Linie eingesetzt bei:
Der Agaricus blazei murrill wirkt bei vielen schweren Krebserkrankungen höchst erfolgreich wachstumsstoppend und rückbildend. Dies wurde bei Leukämie, bei Darm-, Lungen-, Unterleibs-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs nachgewiesen. Besonders hilfreich hat er sich bei austherapiertem Leberkrebs, Leberzirrhose, Brustkrebs sowie bei Hepatitis B und C erwiesen. Dies gilt auch in solchen Fällen, in denen weder eine Strahlen- noch eine Chemotherapie bzw. Operation durchgeführt werden kann. Bei den meisten Patienten wurde nachgewiesen, dass Tumormarker nach wenigen Wochen zurückgehen, sie sich wohler fühlen, und dies, obwohl sie von der Schulmedizin kaum noch Chancen eingeräumt bekamen!! Insbesondere japanische Krebsforscher haben in zahlreichen klinischen Untersuchungen die wundersame und vor allem rasche Wirkung dieses Pilzes selbst bei Patienten mit Krebs im Endstadium bestätigt. Die Blutbildung wird angeregt und das Immunsystem in kurzer Zeit stabilisiert.
ABM Pilze bzw. ihr Extrakt können auch die belastenden und gefährlichen Nebeneffekte von konventionellen Therapien wie der Chemotherapie drastisch reduzieren. Sie helfen, die Giftstoffe, die bei der Chemotherapie im Körper gebildet werden, rasch abzubauen. Bei 100 Patientinnen mit gynäkologischem Krebs wurden sämtliche Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Schwäche, Haarausfall deutlich gemindert und die Zahl der Natürlichen Killerzellen stieg signifikant an.
Während in Europa eher noch immer unbekannt, ist ABM in Japan, Brasilien, Mexiko, Uruguay und den USA ein anerkannter, Krebs hemmender Pilz, in Japan sogar offiziell als Anti-Krebsmedikament zugelassen. ...
Der ABM hat sich ebenso erfolgreich bei Störungen der Leberfunktion, der Verdauung, der Blutbildung, bei erhöhten Cholesterinwerten, bei Störungen sowie Vergrößerungen der Milz und bei Immunschwäche bewährt. So werden Extrakte des ABM in den USA zur unterstützenden Behandlung von HIV-Patienten eingesetzt.“
Der ABM gedeiht in mäßigen Temperaturen von 23 Grad und 28 Grad Celsius, allerdings nicht im Schatten von Bäumen wie andere Pilzarten, sondern auf schattenlosen Flächen wie Weiden oder Feldern (vor allem da, wo Maultiere weiden) oder am Straßenrand. Wichtig hierbei ist die Fermentation des Nährbodens, also die chemische Umwandlung von Stoffen durch Bakterien u. Enzyme.
Die für den Anbau des ABM erforderlichen klimatischen Bedingungen haben lange Zeit jegliche Anstrengungen einer kontrollierten Züchtung zunichte gemacht. Inzwischen ist jedoch die Kultivierung in großen Mengen gelungen.
Für den Anwender ist es wichtig zu wissen, dass hinsichtlich des ABM unterschieden wird zwischen dem Pulver und dem Extrakt. Bei schweren Erkrankungen kommt grundsätzlich der Extrakt zum Einsatz. Das Pulver hat sich hervorragend bewährt zur Prophylaxe sowie auch häufig begleitend in Kombination mit dem Extrakt! Egal, ob Pulver oder Extrakt, auch bei höheren Dosierungen sind keinerlei negative Begleiterscheinungen beobachtet worden.
Viele weitere Informationen finden sie u.a. unter folgenden Links:
http://www.vitalpilze.de/Fachinformation+Agaricus_3_31.html
Hier wird besonders eingegangen auf:
Unter diesem Link http://www.vitalpilze.de/Vitalpilze-Naturheilkraft-mit-Tradition_18.html können Sie auch folgendes Buch bestellen:

Mit Vitalpilzen heilen - traditionell und modern
In Asien sind sie seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der Volksmedizin und gehören damit zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Auch die europäische Klosterheilkunde schätzte bereits die den Pilzen innewohnenden Kräfte. Heute beruht das Wissen um die Wirkungen der Vitalpilze auf vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Inhaltsstoffanalysen.
Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. hat nun ein Buch herausgegeben, das in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Sprache umfassend über die zehn wichtigsten Vitalpilze und ihre heilenden Kräfte bei unterschiedlichen Beschwerden informiert. Auf mehr als 200 grafisch sehr ansprechend gestalteten Seiten wird der traditionelle Einsatz der Vitalpilze ebenso beschrieben wie ihre Anwendung auf der Basis neuer Forschungsergebnisse.
Buchtitel: „Vitalpilze. Naturheilkraft mit Tradition – neu entdeckt“
ISBN: 978-3-00-028870-8
Preis: 19,80 € zzgl. Versandkosten
Weitere interessante Links:
http://www.ejh-sasaki.de/agaricus-ge.html
Auf gute Gesundheit!
[1] Aufgrund seiner Entdeckung in der Region von Piedade ist dieser Pilz weltweit auch als "Piedade mushroom" bekannt. Andere Regionen kennen ihn unter dem Namen "Royal mushroom", Japanern ist er eher geläufig als "himematsutake".
[2] Beta-Glucane (ß-Glucan geschrieben) - Zählen zu den Polysacchariden (Vielfachzucker). ß-Glucane allen voran das ß-d-Glucan aktivieren die wichtigsten Immunzellen unseres Körpers: die Makrophagen. Die Makrophagen zirkulieren in unserem ganzen Körper und bekämpfen Viren, Bakterien, Pilze, Krebszellen und andere potentielle Schädlinge. Die Stärke unseres Abwehrsystems steht in direktem Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit der Makrophagen. http://www.vitalpilze.de/Beta_Glucane_16_16.html?gclid=COHVu6CpnqYCFZINzAodNnbKYw
[3] Die Apoptose (griechisch απόπτωσις von apo „weg“ und ptosis „Fall“, wie das Fallen der Blätter im Herbst[1]) ist eine Form des programmierten Zelltods. Es ist ein „Selbstmordprogramm“ einzelner biologischer Zellen. Dieses kann von außen angeregt werden (etwa durch Immunzellen) oder aufgrund von zellinternen Prozessen ausgelöst werden (etwa nach starker Schädigung der Erbinformation). Im Gegensatz zum anderen bedeutenden Mechanismus des Zelltodes, der Nekrose, wird die Apoptose von der betreffenden Zelle selbst aktiv durchgeführt, ist Teil des Stoffwechsels der Zelle... http://de.wikipedia.org/wiki/Apoptose
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