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Nahrungsmittelzusatzstoffe - Gefährdung für das Gehirn unserer Kinder?

Dass das frühere Blei im Benzin schädlich für unsere Kinder war wissen wir, aber wie sieht es mit den Zusatzstoffen in den Lebensmittel aus? Bedeuten diese Farb- und Konservierungsstoffe, meist als schillernd bunt oder geschmacklich hervorstechend in Erscheinung tretend, lediglich eine sensorische Bereicherung oder gibt es auch tatsächlich unerwünschte Effekte?

Prof. Dr. Jim Stevenson von der Universität Southhampton stellte fest, dass die Kinder, die Lebensmittel mit diesen Zusatzstoffen verabreicht bekamen, teilweise sehr auffällig wurden. Offensichtlich bewirkten die "E-Nummern" bei den Kindern u.a. Verwirrtheit, Hyperaktivität und Wutausbrüche.

Nicht die Kinder sind die Übeltäter sondern die "E-Nummern"

Prof. Stenson forderte in einem Brief an die Behörde für Nahrungsmittelsicherheit, dass schnellsten die besagten Inhaltsstoffe verboten werden müßten, da seine Forschungsarbeiten ein ähnlich erschreckendes Ergebnis hervorbrachten wie die Untersuchungen in den achtziger Jahren an durch bleihaltiges Benzin erkrankten Kindern.
Damals wurde nachgewiesen, dass die Bleikonzentrationen verantwortlich für einen signifikanten Rückgang des IQ bei betroffenen Kindern war. Bleihaltiges Benzin ist daraufhin bekannterweise vom Markt genommen worden. Der Wissenschaftler fordert folgerichtig, ebenso mit den chemisch-synthetisch produzierten Zusatzstoffen zu verfahren.

Bedeutung der E-Nummern

Um die verschiedenen Zusatzstoffe in der heutigen Europäischen Union zu ordnen, wurden die E-Nummern eingeführt, die in allen Ländern der Europäischen Union gelten. (E steht hierbei für "Europa" aber auch für "edible" = engl. für essbar.) Mit ihrer Hilfe ist es möglich, die verwendeten Zusatzstoffe sprachunabhängig zu identifizieren. Stoffe erhalten eine E-Nummer, sobald die interessierten Firmen bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit um eine Zulassung anfragen und dabei wissenschaftliche Dokumente vorlegen, die die Unbedenklichkeit bestätigen. Dabei darf die Erlaubte Tagesdosis (ADI) nicht überschritten werden. Wenn diese Dokumente nachweisen, dass diese Stoffe die Gesundheit nicht gefährden und als sicher eingestuft werden können, erhalten sie eine Zulassung. Insgesamt gibt es zurzeit in der EU 305 zugelassene Zusatzstoffe.

Lebensmittel ohne Farbe sind nicht gefragt

Einer der wichtigsten Berufe in der Lebensmittelindustrie ist der Food-Designer. Er beschäftigt sich mit den sensorischen Eigenschaften des aufzubereitenden Produktes indem er neben den typischen geschmacklichen Eigenschaften auch die Farbe, die Form und die Geräusche immer mehr berücksichtigen muß.
Dabei scheint es den Anbietern wie den Verbrauchern nicht bewußt zu sein, dass künstliche Farbstoffe zu den 10 häufigsten Nahrungsmittelallergenen zählen. Sie können Asthma, Allergien, Hyperaktivität, Schockreaktionen aber auch schwere Langzeitfolgen verursachen.

Dabei sind die synthetischen Zusatzstoffe so konzipiert, dass sie die natürlichen Aromen verstärkt imitieren, so dass die natürliche Geschmackswahrnehmung besonders bei Kindern verloren geht. Probanden haben sich durchweg gegen die natürlichen Lebensmittel entschieden als sie nach ihren geschmacklichen Präferenzen befragt wurden. Ein Umstand, der den Anbietern nicht unwillkommen sein dürfte.

Es geht auch ohne

Die Industrie schaut dieser der Gesundheit zuträglichen Entwicklung mit Sorge entgegen, da es zur Zeit keinen adäquaten Ersatz für bestimmte, den Schimmelpilz reduzierende Substanzen gibt. So wird zu erwarten sein, dass bestimmte Lebensmittel vorübergehend aus den Regalen verschwinden werden.
Dies sollte aber aus der gesundheitlichen Perspektive hingenommen werden, zumal es durchaus gesunde Alternativen gibt, die heute schon bei Bioprodukten eingesetzt werden.

Versuchen Sie also bitte, Lebensmittel mit chemisch-synthetischen Zusätzen zu vermeiden.

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