
Wenn Sie zu denjenigen gehören, denen es nicht egal ist, dass Sie hormonbehandeltes Mastvieh, genmanipuliertes Getreide und technologisch entwickelte Lebensmittel essen, und Ihnen Ihre Umwelt und Mitmenschen am Herzen liegen, dann sollten Sie sich diesen Film anschauen!
Wenn Sie selbst Familie, Freunde oder Bekannte haben, die in den USA leben oder dort häufig zu Besuch sind, dann ist dieser Film EIN MUSS FÜR SIE!
In den USA kommt es durch Monopolbildungen in der Lebensmittelindustrie Anfang des 21. Jahrhunderts zu immer krasseren Auswirkungen auf die Qualität der Produkte. Genmanipulation ist in der Landwirtschaft ebenso die Regel wie der Einsatz von Hormonen in der Tierhaltung. Weniger offensichtlich als etwa der Tatbestand der Tierquälerei ist dabei die Schädigung des bewusst hinters Licht geführten Verbrauchers. Aber auch als Rädchen in dieser Maschinerie fungierende Menschen leiden unter den Bedingungen. (Quelle: amazon)
Food, Inc. deckt in erster Linie unangenehme Wahrheiten über die Nahrungsmittelindustrie in den USA auf und spart nicht mit Kritik an Ökonomie und Politik. Aber ebenso zeigt er auch Auswege für die Verbraucher- wie für die Erzeugerseite auf.
„Die Lebensmittelindustrie in den USA möchte nicht, dass wir wissen, was wir essen. Denn wenn man es wüsste, würde man es vielleicht gar nicht essen wollen.“ So die Worte von Eric Schlosser, US-Journalist und Autor zu Beginn des Films „Food Inc. – Was essen wir wirklich?“
Wenige multinationale Konzerne, so zeigt der Film, bestimmen heute das Nahrungssystem. Vom Saatgut bis zum Supermarkt kontrollieren sie alles. Schon längst scheinen diese Monopolisten nicht mehr für den Verbraucher zu arbeiten. Fleisch von glücklichen Kühen oder Hühnern, obwohl ihre Werbung dieses Bild suggerieren mag, gibt es schon lange nicht mehr. Stattdessen stammen die heutigen Nahrungsmittel weitestgehend aus der Fließbandproduktion und werden immer gefährlicher für den Verbraucher selbst.
Warum aber, so könnte man sich fragen, setzt die Lebensmittelindustrie so verstärkt auf hormonbehandeltes Mastvieh, genmanipuliertes Getreide und technologisch entwickelte Lebensmittel? Wie der Film aufdeckt: Zur Mehrung des Profits!
Arbeiter und Tiere werden missbraucht, die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel gesetzt. Die Liste der Skandale, die ans Tageslicht kommen, wird immer länger. Aber der Journalist Michael Pollan sieht darin auch Positives: „Mit jeder Enthüllung erfährt Amerika ein bisschen mehr, über die Zubereitung des Essens. Und jedes Mal wendet man sich voller Abscheu ab und sucht nach Alternativen.“
Der Film zeigt zudem auf, wie WIR uns aktiv gegen diese Maßnahmen der Lebensmittelindustrie wehren und Verantwortung für unsere eigene Ernährung übernehmen können.
Auch wenn Food, Inc. vorerst die Situation in den USA beleuchtet, bleibt doch die Frage, ob uns diese Zukunft, wie schon so oft, nicht auch bald einholt…?!
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