
Ist Ihr Cholesterinwert zu hoch? Dann werden Ihnen die Aussagen von Prof. Dr. med. Hartenbach sicherlich eine neue Perspektive zu dem Thema Blutfette aufzeigen. Der renommierte Facharzt für Chirurgie der Universitätsklinik München konnte in jahrzehntelanger Forschung zu Ernährungs-, Krebs-, und Gefäßerkrankungen keinen Zusammenhang zwischen Cholesterin und Arteriosklerose feststellen.
Ganz im Gegenteil haben Studien gezeigt, dass Menschen mit geringem Cholesterinspiegel häufiger an Krebs erkrankt sind als solche mit normalen bis erhöhten Werten.
Professor Hartenbach hat bei über 1000 Herzoperationen noch niemals eine nennenswerte Cholesterinablagerung in den Arterien festgestellt, die angeblich zu einer Verengung und folglich zu einem Herzinfarkt geführt hätte.
Die viel zitierten arteriosklerotischen Plaques werden durch dauerhafte und übermäßige Beanspruchung der Arterienwände (Einrisse), überwiegend durch einen Bluthochdruck bedingt, verursacht. Die dann entstehenden bindegewebigen Vernarbungen verhärten (Sklerose) und dienen als Anhaftungsstelle für andere Substanzen wie Kalk (Verkalkung).
Cholesterin ist ein polyzyklischer Alkohol. Herkömmlich wird es als zur Gruppe der Sterine (Sterole) gehörendes Steroid zu den Lipiden gerechnet. Entgegen einer verbreiteten Verwechslung ist es jedoch kein Fett, selbst die Einordnung als Lipid ist nicht zwingend.
Cholesterin ist außerdem eine Vorstufe der Gallensäuren und Steroidhormone. Es stellt wiederum die Ausgangsverbindung für die Hormone/Corticoide (Testosteron, östradiol, Cortisol, Progesteron und Aldosteron) und für die Gallensäuren (Cholansäure und Cholsäure) dar.
Ein Zwischenprodukt der Cholesterinbiosynthese, das 7-Dehydrocholesterin, ist das Provitamin zur Bildung von Vitamin D durch UV-Licht.
Glaubt man der Margarine- und Cholesterinsenker produzierenden Industrie, dass Gesamtcholesterinwerte bis zu 200 mg/dl normal sind, werden durch diese willkürliche Normierung auf einen Schlag 80 % aller Deutschen zu Kranken erklärt.
Tatsächlich werden in den USA zurzeit etwa 40 Milliarden Dollar mit Cholesterin senkenden Medikamenten pro Jahr an Umsätzen erzielt. (In Deutschland sind es immerhin noch etwa 2,5 Milliarden Dollar.)
Von hier aus wurden Studien in Auftrag gegeben, die nur einem Zweck dienen: der Nachweis eines Zusammenhangs von Cholesterin und Arteriosklerose.
Die von der Margarine- und Pharmaindustrie finanzierten und in Auftrag gegeben Studien (100 bis 150 Millionen Dollar pro Studie) scheinen allesamt schon vom Grundsatz her unwissenschaftlich und haben ein definiertes, den Auftraggebern zuträgliches Ergebnisziel. So wurde beispielsweise die so genannte 7-Länder Studie erst dann publiziert, nachdem man die Ergebnisse aus 28 Ländern ignorierte, die keinen Zusammenhang zwischen Cholesterin und Arteriosklerose beinhalteten. Lediglich die Ergebnisse der 7 Länder wurden berücksichtigt, die eine gewisse Korrelation aufwiesen.
Auch wurden in keiner Studie die Faktoren untersucht, die mitverantwortlich für eine Arteriosklerose sein können, wie nämlich Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Nikotinkonsum.
Die "kreative" Pharmamafia (Prof. Hartenbach) hat mit der Verteufelung des Cholesterins einen Milliardenmarkt geschaffen, den es eigentlich gar nicht gibt.
In der Ärzteschaft ist es mittlerweile üblich, dass zwischen einem "guten" (HDL (High density Lipoprotein)) und einem "schlechten" Cholesterin (LDL (Low density Lipoprotein)) unterschieden wird. Dies ist kompletter Unsinn! Zum einen handelt es sich bei diesen Namen nicht um Cholesterin, sondern um Transporteiweiße, die das Cholesterin lediglich transportieren. Zum anderen werden die HDL-Lipoproteine (fettbindende Eiweiße) mit dem aus der Nahrung aufgenommenen sowie dem von den Zellen abgestoßenen Cholesterin beladen und zur Leber transportiert. Das LDL hat die Aufgabe, das von der Leber (re-) synthetisierte Cholesterin aufzunehmen und es den Zellen des Körpers wiederum zuzuführen. Der eine schafft es gewissermaßen von den Zellen weg, der andere bringt es hin - ein wichtiger Regelkreis demnach. Was soll daran böse sein?
Der Lipobayskandal hat vor einiger Zeit durch die aufgetretenen Todesfälle Aufsehen erregt. Zu den typischen Nebenwirkungen, die entgegen pharmazeutischer Behauptungen, vernachlässigbar zu sein, zählen überwiegend:
Dabei steht nicht die primäre Nebenwirkung des Medikaments als solche im Vordergrund, sondern die Senkung des Cholesterins und die damit verbundenen lebenswichtigen Funktionen.
Lediglich 20 % des Cholesterins werden über die Nahrung aufgenommen. 80 % werden über die Leber direkt synthetisiert. Aus diesem Verhältnis ist schon ersichtlich, dass der Cholesterinspiegel nicht signifikant über die Ernährung beeinflusst werden kann. Steigt nämlich die Cholesterinzufuhr durch tierische Nahrungsmittel, wird die Leber dessen Produktion regulativ drosseln und umgekehrt.
Die schon hypnotisierend wirkende Werbung suggeriert dem Verbraucher, dass Margarine und Produkte, die cholesterinfrei sind, gesund seien. Dies ist schon deswegen falsch, da Cholesterin ein lebenswichtiger Bestandteil vieler Körperzellen ist.
Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist meist genetisch bedingt und bedarf keiner Behandlung. Auch bei angeborener Hypercholesterinämie sind Cholesterin senkende Medikament Unfug, da damit die eigentliche Erkrankung, nämlich der Rezeptorenmangel der Zellen, weiter bestehen bleibt und lediglich ein Leberschaden ausgelöst wird, durch den man dann allerdings eine Minderung der Cholesterinproduktion erreicht.
Die letztgenannten Faktoren sind die wahren und am häufigsten anzuführenden Ursachen der Arteriosklerose und den daraus resultierenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber nicht der erhöhte Cholesterinspiegel.
Christoph Zündorf

Die Cholesterin- Lüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin
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