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Die Blutgruppendiät

Es mag in Anbetracht der Fülle von Diätvorschlägen etwas verwirrend klingen, die Ernährungsweise auf die jeweilige Blutgruppe auszurichten. Doch im Zusammenhang mit der "Schlank im Schlaf - Diät" macht die Berücksichtigung der Blutgruppe durchaus Sinn.

Ein wesentliches Kriterium der "Schlank im Schlaf - Diät" ist die Bestimmung Ihres Ernährungstyp, nämlich ob Sie zu dem Typen des Nomaden oder eher zu den Ackerbauern zählen.

Je nachdem sollten Sie Ihre Lebensmittel mehr mit Eiweißen oder aber, beim Ackerbauern, mit Kohlenhydraten bestimmen. Die Betrachtung der Blutgruppen kann bei der Identifizierung des Ernährungstyps helfen.

Wie kommt es zu unterschiedlichen Blutgruppen

Eine Blutgruppe ist die Beschreibung der individuellen Zusammensetzung der Glykolipide oder Proteine (Eiweiße) auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen von höheren Lebewesen, speziell des Menschen. Die Oberflächen unterscheiden sich durch verschiedene Glykolipide oder Proteine, die als Antigene wirken.

Das Immunsystem bildet Antikörper gegen fremde Antigene. Wird das Blut verschiedener Blutgruppen gemischt, kommt es zur Verklumpung (Agglutination) der Zellen durch die Bindung an die Antikörper. Vor der Entdeckung der Blutgruppen waren daher Blutübertragungen nur zufällig erfolgreich und endeten oft tödlich.

Identität und Blutgruppe

Die Blutgruppe 0

Diese Gruppe steht für alt. Die ersten Menschen, die sich vor etwa 40.000 Jahren gegenüber den Raubtieren durchsetzen konnten, hatten diese Blutgruppe.

Sie ernährten sich überwiegend von tierischem Eiweiß, welches in dieser Zeit ausreichend zur Verfügung stand. Die Bevölkerung expandierte und die Nahrungsvorkommen wurden knapp, so dass von Afrika aus die ersten Wanderungen in nördliche Gebiete begannen.

Die Blutgruppe A

Vor etwa 20.000 Jahren wurden die Menschen in den neuen Regionen sesshaft, bildeten Lebensgemeinschaften und betrieben Ackerbau.

Das Verdauungssystem mußte sich den neuen Anforderungen anpassen. Das gesamte Immunsystem hat sich in dieser Zeit gewandelt, da der Mensch mit diesen neuen Bedingungen überleben mußte.

Noch heute zeigt sich unter Menschen, die die Pest, die Cholera oder die Pocken überleben, ein zahlenmäßiges Übergewicht der Blutgruppe A gegenüber der Gruppe 0.

B steht für Balance

Noch später hat sich die Blutgruppe B im asiatischen Hochland gebildet. Eine Notwendigkeit des Körpers auf die klimatischen Bedingungen zu reagieren. Aber die Vermischung verschiedener asiatischer Völker hat ihren Teil dazu beigetragen. Der B-Typ steht für das Streben der Natur für ein eher ausgeglichenes Spannungsverhältnis zwischen dem Geist und den Anforderungen des Immunsystems.

AB steht für modern

Diese seltene Blutgruppe entstand vor etwas 1000 Jahren im Zuge der Vermischung von Europiden der Gruppe A mit Mongoloiden der Gruppe B.

Ihr Immunsystem besitzt eine hohe Fähigkeit zur Produktion spezieller Antikörper gegen mikrobielle Infektionen. Auch sind bei diesem Typ Anfälligkeiten gegenüber Allergien und Autoimmunerkrankungen eher selten.

Unsere Vorfahren hinterließen jedem Menschen ein besonderes Erbe. Dieses Erbe ist seiner Blutgruppe eingeprägt und existiert auf Dauer in jedem einzelnen Zellkern.

An diesem Schnittpunkt treffen sich die Anthropologie und die wissenschaftliche Erforschung der menschlichen Blutgruppen.

Lectine: ein gefährlicher Klebstoff

In ihrer Wirkungsweise ähneln Lektine oftmals den Antibiotika. So ist Rizin ein potenter Hemmer der ribosomalen Proteinbiosynthese. Zum Teil wirken Lektine toxisch auf Kleinlebewesen und finden somit Verwendung als Pflanzenschutzmittel gegen Insekten. Durch die Agglutination von Blutzellen kann es auch zu Verklumpungen kommen, welche die Blutbahnen verstopfen.

Zum Glück sind die meisten in der Ernährung vorkommenden Lectine nicht gar so lebensbedrohend. Sie können allerdings eine ganze Reihe von Beschwerden hervorrufen, vor allem, wenn Sie spezifisch auf eine besondere Blutgruppe wirken.

Sie sollen nun nicht in allen Lebensmitteln die "gefährlichen" Lectine vermuten und meiden, das würde nicht funktionieren. Vielmehr sollten Sie vielmehr versuchen, die Lectine zu meiden, die die besonderen Zellen, die durch die Blutgruppe konstituiert werden, zusammenballen.

So hat die Injektion des linsen Lectins in die Kniehöhle nichtsensibilisierter Kaninchen zur Entwicklung einer Form der Arthritis, die sich nicht von der rheumatischen Art unterscheiden läßt, geführt.

Wirkungsmöglichkeiten der Blutgruppendiät

Wenn Sie sich an die jeweilige Empfehlung für die entsprechenden Blutgruppe halten, können Sie:

  • zahlreiche weitverbreitete Virus- und bakterielle Infektionen vermeiden
  • abnehmen, da der sich der Körper von Giften und Fetten befreit
  • das Risiko lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabestes und Störungen der Leberfunktion vermindern
  • viele der Ursachen vermeiden, die einen rasanten Zellverfall hervorrufen, und dadurch den Alterungsprozeß verlangsamen.

Wenn wir Ihr Interesse an der Blutgruppendiät geweckt haben, dann empfehlen wir Ihnen die ausführliche Lektüre des renommierten Arztes Dr. Peter J. D«Adamo mit den blutgruppenspezifischen Ernährungsratschlägen:

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Christoph Zündorf
Heilpraktiker/Osteopathie

 

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