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Leinöl - der Spezialist bei Erkrankungen der Haut

 

Ein Artikel von Christoph Zündorf, Heilpraktiker/Osteopathie


Würde ich es nicht ständig selbst erleben, würde ich es wohl nicht glauben.
Meine Erfahrungen mit diesem in Vergessenheit geratenen Naturprodukt möchte ich Ihnen kurz schildern. Hierbei habe ich meinen Behandlungsschwerpunkt auf Hautkrankheiten gerichtet, insbesondere der Neurodermitis sowie mikrobiell und toxisch bedingten Ekzemen.

Neurodermitis

Menschen mit diesem Krankheitsbild aus dem sog. atopischen (allergischen) Formenkreis habe ich grundsätzlich mit einer Kombination von lokaler und oraler Verabreichung behandelt. Um einen Erfolg der Anwendung testen zu können, habe ich anfänglich nur eine Körperseite mit Leinöl behandelt. Hierbei hat sich schon nach einigen Tagen ein deutlicher Unterschied zu der unbehandelten Seite gezeigt. Die Patienten berichten über eindeutige Unterschiede  insbesondere in der Stärke der Schuppung und des quälenden Juckreizes.

Zusätzlich zu der lokalen Anwendung habe ich meinen Patienten empfohlen, täglich 2 - 3 Teelöffel biologisch gefertigtes Leinöl zu sich zu nehmen. Gleichzeitig sollten morgens und abends die betroffenen Stellen mit diesem Leinöl eingerieben werden.
Die Körperhygiene sollte nicht übertrieben werden und Reinigungsmittel dürfen sich ruhig an der guten alten Kernseife orientieren, denn jede von dem Körper nicht identifizierte Substanz wird als Antigen definiert - und das (überlastete) Immunsystem wird erneut alarmiert.

Neben dieser Grundbehandlung habe ich viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung gelegt, die zu einem guten Teil aus biologisch hergestellten Lebensmitteln besteht.
Menschen mit Hauterkrankungen sollten meiner Meinung nach auch sämtliche Kosmetika und die Waschmittel auf ihre Inhaltsstoffe hin kritisch überprüfen.

Um in der Ursachenkette der Erkrankung noch etwas weiter nach vorne zu gehen, empfehle ich zusätzlich noch zumindest eine Sanierung des Darms, um etwaige parasitäre Belastungen zu erkennen und ausräumen zu können.
In den meisten Fällen liegt bei Neurodermitis auch eine Störung des inneren Milieus zu Grunde, das heißt meist ist hier das Gewebe zu sauer. Ein erfahrener Therapeut wird die Ursache der Übersäuerung feststellen und die entsprechenden Maßnahmen einleiten.

Das Besondere des Leinöls

Dieses öl ist das einzige, welches über eine ungewöhnlich hohe Menge an Omega-3 Fettsäuren verfügt, nämlich ganze 50 %. Der Einfluss dieser Fettsäure auf die Gesundheit wurde bis heute in mehr als 2.000 wissenschaftlichen Arbeiten untersucht und fast ausschließlich positiv bewertet.
Im Vergleich hierzu verfügt das als "das" Omega-3-öl angepriesene Rapsöl lediglich über 9% an Omega-3 Fettsäuren. Grundsätzlich sind auch die Omega-6-Fettsäuren wichtig für uns; wir nehmen aber mit unserer heutigen Nahrung etwa die sechsfache Menge an Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren zu uns - ein ausgeglichenes Verhältnis dieser Fette wäre dagegen erstrebenswert.

Meine Großmutter hat es schon früh gesagt und heute ist es nachgewiesen: Wir brauchen diese essentiellen Fettsäuren so nötig wie Vitamine.

Für die industrielle Produktion ist dieses Fett allerdings wenig geeignet, da es schon nach kurzer Zeit ranzig und unbrauchbar wird.

Es ist unbestritten, dass sich viele unserer Zivilisationskrankheiten eindämmen ließen, wenn wir unsere Ernährung auf möglichst naturbelassene Grundstoffe umstellen würden. Ich bin wie meine Großmutter davon überzeugt, dass auch die öl-Eiweiß-Kost Erstaunliches für unseren Organismus zu leisten vermag, beispielsweise bei der Vorsorge von Krankheiten wie Arteriosklerose, Alzheimer, Diabetes und Krebs. Bereits nachgewiesen ist der große Nutzen bei der Verhinderung eines Herzinfarktes nach Koronarerweiterung oder Bypassoperation. Aber auch für gesunde Menschen ist die Kost eine echte Wohltat. Sie sorgt dafür, dass wir uns vitaler und leistungsfähiger fühlen und einfach mehr Lebensfreude in uns spüren!

Wie viel Omega-3 Fettsäuren werden benötigt?

Täglich sollten - je nach Alter und körperlicher Aktivität - zwischen 0,5 und 1,5 Gramm Omega-3 Fettsäuren aufgenommen werden. So empfehlen es die deutsche, die österreichische und die schweizerische Ernährungsgesellschaft in einer gemeinsamen Richtlinie. Übrigens: In der Schwangerschaft und während der Stillzeit steigt der Bedarf an Omega-3 Fettsäuren sogar noch. Denn bei der frühen neuronalen Entwicklung des Gehirns spielen essenzielle Fettsäuren eine entscheidende Rolle. Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen: Omega-3 macht glückliche Babys.

 

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Bitte bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße,
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