
Vorwort
In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Das wussten schon die alten Römer.
Das Leben selbst macht es uns jedoch nicht immer einfach, und so gewinnen Probleme, Disharmonie, Stress und vieles Mehr hin und wieder die Überhand – oft auf Kosten unserer körperlichen Gesundheit. Diese kleine Geschichte soll als Anregung dienen – viel Freude beim Lesen.
Es ist Sonntag, 8:50 Uhr. Ich befreie mein Auto von dem Schnee, der es über Nacht erneut in eine weiße Decke gehüllt hat. Obwohl die Sonne, so sehr sie sich auch bemüht, kein Wolkenloch zu finden scheint, strahlt meine Straße in einem hellen Licht. Ich genieße die klare, kalte Luft und die Ruhe, die diesen verschneiten Sonntagmorgen so friedlich und einzigartig erscheinen lassen. Ein warmes, wohliges Gefühl durchströmt mich.
Was für ein schöner Moment.
Ich steige ins Auto und fahre los, biege ab auf die Hauptstraße - keine Menschenseele weit und breit.
Es fängt wieder an zu schneien. Ich fahre weiter durch den großen Park, der mitten in unserer schönen Stadt liegt. Ab sofort bin ich nicht mehr alleine. Auf diese Menschen ist immer Verlass: Die Jogger, die bei Wind und Wetter und zu jeder Jahreszeit ihre Runden drehen.
Ich erinnere mich an das letzte Mal, als ich bei strömendem Regen Laufen war. Ich musste raus, mich bewegen. Davon hätten mich keine Regentropfen abhalten können. Zu groß war das Verlangen nach dem Moment, wenn man nach Hause kam, das Gesicht frisch vom Wind, die Haut rosig und weich von der kalten Luft; und wenn sich nach einer heißen Dusche Körper und Geist herrlich im Einklang fühlen würden.
Was für ein schöner Moment.
Ich lasse den Park und die Jogger hinter mir, fahre über eine weitere Kreuzung, halte an einer roten Ampel. In einem kleinen Bäckerladen stehen Leute in einer Schlange. Die Scheibe ist von innen beschlagen. Ich kann den Duft der warmen Brötchen und süßen Köstlichkeiten förmlich riechen.
Ich erinnere mich an dieses hübsche Café, das mitten in einem Feld lag, umgeben von hohem Gras. Wir entdeckten es während eines Sommerurlaubes am Meer.
Der Duft von frisch gebackenem Plundergebäck zog sich durch das gesamte Haus und es schmeckte noch viel köstlicher, als wir es ohnehin schon vermuteten. Das Café war liebevoll und gemütlich eingerichtet und gab einem das Gefühl zu Hause zu sein.
Was für ein schöner Moment.
Ich fahre weiter, komme langsam der Stadtmitte näher. Wieder halte ich an einer Ampel. Neben mir liegt das Kino, das ich so liebe. Es hat so gemütliche Sitze und ein schönes Ambiente.
Ich erinnere mich daran, wie ich damals mit meiner ersten großen Liebe in diesem Kino einen Film gesehen habe. Ich habe die ganze Zeit überlegt, ob ich seine Hand nehmen soll…wir haben uns Beide einfach nicht getraut. Aber es lag dieses besondere Knistern in der Luft.
Was für ein schöner Moment.
Ein paar Minuten später komme ich in der Innenstadt an. Als ich aus dem Auto aussteige, winken mir meine Freunde, mit denen ich mich hier treffe, bereits von der anderen Straßenseite entgegen. Ein Blick in ihre Gesichter und mich durchströmt ein Gefühl der Freude und Geborgenheit. Wie schön zu wissen, dass man so gute Freunde hat. Wir umarmen einander und haben uns wie immer gleich etwas zu erzählen.
Was für ein schöner Moment.
Es ist diese Art von Momenten, die mein Leben lebenswert macht, die mich mit solchem Glück erfüllt, dass Probleme, Schwierigkeiten, ja sogar Krankheiten keinen wirklichen „Platz“ zu finden scheinen. Und ich weiß, es liegt an mir, wie viele solcher Momente ich in der Zukunft noch erleben darf. Es liegt an mir, wie sehr ich meine Freundschaften pflege. Es liegt an mir, wie viel Zeit ich meiner Familie widme, es liegt an mir, wie viel Platz ich meinen Träumen lasse, und es liegt an mir, die schönen Momente eines Augenblickes zu entdecken – ich freue mich auf jeden einzelnen dieser Momente; auf die Liebe, das Glück und die Wärme, die sie mir schenken werden.
T.A.
***
Bitte bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße,
Ihre Co-Art Gesundheitsredaktion
Web: gesundheitswissen24.de