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Ratgeber Gesundheit - Hausmittel gegen Alltagsbeschwerden


 

Die Empfehlung der Hausmittel ersetzt nicht das Einholen von Fachinformationen durch Therapeuten und Ärzte. Es wird ebenfalls keine Haftung für Schäden irgendwelcher Art übernommen, die sich aus der Anwendung der dargestellten Methoden ergeben. Jeder Leser ist für die Anwendung oder Gebrauch selbst verantwortlich!

 

 

Fieber

Essigwickel

Grundlage:

Durch feuchte Wadenwickel entsteht Verdunstungskälte, und diese leitet wiederum Hitze aus unserem Körper ab - somit entsteht ein Temperaturausgleich.

So wird es gemacht:

Mischen Sie Obstessig und kaltes Wasser zu gleichen Teilen. Dann tränken Sie Baumwolltücher (z.B. Geschirrtücher) in dieser Flüssigkeit, wringen sie anschließend aus und wickeln sie gut um die Waden. Umwickeln Sie dann jedes Bein mit den feuchten Baumwolltüchern jeweils mit trockenen Frotteehandtüchern.

Bitte beachten Sie:

Halten Sie den gesamten Körper, einschließlich der Füße, während der Anwendung warm. Wickel wechseln bevor sie kalt werden!


Dauer der Anwendung:

Drei Wickelvorgänge sind in der Regel ausreichend,  um das Fieber zu senken.

Kalte Waschungen

Grundlage:

Waschungen mit einem in kaltem Wasser getränkten Tuch senken die Körpertemperatur                     

So wird es gemacht:

Legen Sie ein dünnes Frotteetuch oder Leinentuch in kaltes Wasser, und wringen es anschließend leicht aus. Waschen Sie nun die Beine, den Unter- und Oberkörper mit schnellen Bewegungen ab - das Tuch dabei immer wieder anfeuchten. Legen Sie sich anschließend - nicht abtrocknen - in ein dickes Handtuch eingewickelt, ins Bett.

Schwitzkur mit Tee

Grundlage:

Holunder - bzw. Lindenblütentee gelten als klassische "Fiebertees". Sie können den Körper unterstützen eine Infektion über Nacht auszuschwitzen.

So wird es gemacht:

Übergießen Sie zwei Teelöffel der Blüten mit kochendem Wasser - zehn Minuten ziehen lassen. Genießen Sie den Tee kurz vor dem Einschlafen und decken Sie sich anschließen warm und gut zu!

 

 

Gliederschmerzen

Erkältungsbäder

Grundlage:

Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl, als Zusätze in Bädern, lindern Gliederschmerzen, fördern Durchblutung und erhöhen die Körpertemperatur.

Sekret aus Nase und Bronchien werden, durch die darin enthaltenen ätherischen öle, gelöst.

So wird es gemacht:

Badewanne mit 38 Grad warmem Wasser füllen und zehn Minuten baden.

Bitte beachten Sie:

Wer unter Kreislaufbeschwerden leidet, füllt die Wanne nur zur Hälfte. Mit Fieber sollte man auf ein Bad verzichten - es würde den Körper zu sehr belasten.

Heiße Hühnersuppe

Grundlage:

Wie US-Forscher herausfanden, sollen Inhaltsstoffe der Hühnersuppe antibakteriell wirken und Infekte der oberen Atemwege hemmen. Außerdem erhöht sie, heiß genossen, die Körpertemperatur und lindert Gliederschmerzen.

So wird es gemacht:

Rezeptbeispiel:

Ein Suppenhuhn mit Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten, Petersilie), Lorbeerblättern und Wacholderbeeren in Gemüsebrühe erhitzen und eineinhalb Stunden köcheln lassen. Suppennudeln abkochen, mit klein geschnittenem Hühnerfleisch in der Brühe servieren. Mindestens zwei Teller am Tag essen.

Bitte beachten Sie:

Nach Erkenntnis der amerikanischen Forscher haben Fertigprodukte einen viel schwächeren Effekt, als die selbstgekochte Hühnersuppe. Nur die selbstgekochte Suppe wirkt somit bestmöglich - außerdem schmeckt sie zudem viel besser!

 

Halsschmerzen/ Halsweh

Gurgeln

Grundlage:

Gegen Entzündungen von Hals und Mandeln, helfen die in Kamillen,- und Salbeitee enthaltenen ätherischen öle.

So wird es gemacht:

Selbstgemacht (zwei Teelöffel Salbeiblätter oder Kamillenblüten in einem halben Liter Wasser aufkochen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen) oder gekauft, mehrmals täglich mit der heißen Flüssigkeit fünf bis zehn Minuten intensiv gurgeln - Tee anschließend ausspucken.

oder Gurgeln mit Salz!

Grundlage:

Salz wirkt desinfizierend und schleimlösend.

So wird es gemacht:

Ca. einen Teelöffel in einem Glas Wasser auflösen und intensiv gurgeln - anschließend ausspucken.

Bitte beachten Sie:

Nehmen Sie hierfür unbedingt gutes, "nicht gereinigtes" Salz, wie z.B. Himalajasalz. (Im Reformhaus erhältlich) Verwenden Sie kein herkömmliches Kochsalz!

Dauer der Anwendung:

Mehrmals am Tag anwenden.

Quarkwickel
Grundlage:

Quark kühlt. Er hemmt Entzündungen, wirkt abschwellend und schmerzlindernd.

So wird es gemacht:

500 Gramm Quark etwa einen halben Zentimeter dick auf ein dünnes Baumwolltuch streichen. Das Tuch zu einem Schal falten, so dass zwischen Hals und Quark nur eine Lage Stoff liegt. Den Wickel auf Körpertemperatur erwärmen, z. B. auf der Heizung, und um den Hals legen. Darüber kommt ein dickes Handtuch. Wickel so lange tragen, bis der Quark getrocknet ist.

Kartoffelwickel

Grundlage:

Kartoffeln speichern Wärme und geben sie kontinuierlich ab.

So wird es gemacht:

Vier bis sechs mittelgroße Knollen weich kochen. Auf die Mitte eines Geschirrtuchs geben, das Sie vorher mit Küchenkrepp belegt haben. Für einen Brustwickel das Tuch so einschlagen, dass ein etwa 20 auf 20 Zentimeter großes Päckchen entsteht. Für einen Halswickel die Kartoffelmasse einrollen. Dann die Kartoffeln vorsichtig zerdrücken. Das Tuch auf die Brust legen oder um den Hals binden und mit einem Schal fixieren. Packung entfernen, wenn sie nicht mehr warm ist.

Kräutertee
Grundlage:

Kräutertees können Reizhusten dämpfen oder Schleim lösen.

So wird es gemacht:

Gegen Reizhusten hilft z. B. eine Teemischung aus 25 Gramm Eibischwurzel mit 20 Gramm Isländisch Moos, je 20 Gramm Anis- und Fenchelfrüchten sowie 15 Gramm Lindenblüten. Sechs Teelöffel der Kräutermixtur mit drei Tassen kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Schleim fördert u. a. eine Mischung aus gleichen Teilen Huflattich, Wollblume und Süßholz. Pro Tasse einen Teelöffel der Mischung mit kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Bitte beachten Sie:

Mit reizstillendem Tee nicht gegen den schleimlösenden Husten vorgehen. Abhusten fördernden und dämpfenden Tee nicht durcheinander trinken!

Dauer der Anwendung:

Drei Tassen pro Tag trinken.

 

Heiserkeit

Gurgeln

Grundlage:

Gegen Entzündungen von Hals und Mandeln, helfen die in Kamillen,- und Salbeitee enthaltenen ätherischen öle.

So wird es gemacht:

Selbstgemacht (zwei Teelöffel Salbeiblätter oder Kamillenblüten in einem halben Liter Wasser aufkochen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen) oder gekauft, mehrmals täglich mit der heißen Flüssigkeit fünf bis zehn Minuten intensiv gurgeln - Tee anschließend ausspucken.

oder Gurgeln mit Salz!

Grundlage:

Salz wirkt desinfizierend und schleimlösend.

So wird es gemacht:

Ca. einen Teelöffel in einem Glas Wasser auflösen und intensiv gurgeln - anschließend ausspucken.

Bitte beachten Sie:

Nehmen Sie hierfür unbedingt gutes, "nicht gereinigtes" Salz, wie z.B. Himalajasalz. (Im Reformhaus erhältlich) Verwenden Sie kein herkömmliches Kochsalz!

Dauer der Anwendung:

Mehrmals am Tag anwenden.

Quarkwickel

Grundlage:

Quark kühlt. Er hemmt Entzündungen, wirkt abschwellend und schmerzlindernd.

So wird es gemacht:

500 Gramm Quark etwa einen halben Zentimeter dick auf ein dünnes Baumwolltuch streichen. Das Tuch zu einem Schal falten, so dass zwischen Hals und Quark nur eine Lage Stoff liegt. Den Wickel auf Körpertemperatur erwärmen, z. B. auf der Heizung, und um den Hals legen. Darüber kommt ein dickes Handtuch. Wickel so lange tragen, bis der Quark getrocknet ist.

 

Husten

Erkältungsbäder

Grundlage:

Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl, als Zusätze in Bädern, lindern Gliederschmerzen, fördern Durchblutung und erhöhen die Körpertemperatur. Sekret aus Nase und Bronchien werden, durch die darin enthaltenen ätherischen öle, gelöst.

So wird es gemacht:

Badewanne mit 38 Grad warmem Wasser füllen und zehn Minuten baden.

Bitte beachten Sie:

Wer unter Kreislaufbeschwerden leidet, füllt die Wanne nur zur Hälfte. Mit Fieber sollte man auf ein Bad verzichten - es würde den Körper zu sehr belasten.

 

Kartoffelwickel
Grundlage:

Kartoffeln speichern Wärme und geben sie kontinuierlich ab.

So wird es gemacht:

Vier bis sechs mittelgroße Knollen weich kochen. Auf die Mitte eines Geschirrtuchs geben, das Sie vorher mit Küchenkrepp belegt haben. Für einen Brustwickel das Tuch so einschlagen, dass ein etwa 20 auf 20 Zentimeter großes Päckchen entsteht. Für einen Halswickel die Kartoffelmasse einrollen. Dann die Kartoffeln vorsichtig zerdrücken. Das Tuch auf die Brust legen oder um den Hals binden und mit einem Schal fixieren. Packung entfernen, wenn sie nicht mehr warm ist.

 

Kräutertee

Grundlage:

Kräutertees können Reizhusten dämpfen oder Schleim lösen.

So wird es gemacht:

Gegen Reizhusten hilft z. B. eine Teemischung aus 25 Gramm Eibischwurzel mit 20 Gramm Isländisch Moos, je 20 Gramm Anis- und Fenchelfrüchten sowie 15 Gramm Lindenblüten. Sechs Teelöffel der Kräutermixtur mit drei Tassen kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Schleim fördert u. a. eine Mischung aus gleichen Teilen Huflattich, Wollblume und Süßholz. Pro Tasse einen Teelöffel der Mischung mit kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Bitte beachten Sie:

Mit reizstillendem Tee nicht gegen den schleimlösenden Husten vorgehen. Abhusten fördernden und dämpfenden Tee nicht durcheinander trinken!

Dauer der Anwendung:

Drei Tassen pro Tag trinken.

 

Zwiebeltee

Grundlage:

Die Zwiebel enthält schwefelhaltige Senföle, welche eine desinfizierende Wirkung haben. Wenn schwer zu lösender Schleim in den Bronchien sitzt, kann Zwiebeltee das Abhusten erleichtern.

So wird es gemacht:

Eine Zwiebel in Scheiben schneiden und etwa fünf Minuten in einem halben Liter Wasser köcheln lassen. Den Sud durch ein Sieb abseihen und mit etwas Honig süßen.

Dauer der Anwendung:

Bis zu vier Tassen täglich möglichst heiß trinken.

 

Haftungsausschluss:

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