
Immer wieder und scheinbar immer öfter berichten die Medien über Menschen - mit Vorliebe natürlich Promis - die an Depressionen leiden, manchmal gar so stark, dass sie sich in einem letzten verzweifelten Aufbäumen für den Freitod entscheiden.
Subjektiv scheint es, als wäre der Selbstmord von Robert Enke erst gestern gewesen. Und schon werden wir überhäuft mit Berichten über den Suizidversuch des an Depressionen erkrankten Bundesliga-Schiedsrichters Babak Rafati.
Das Thema Depression als Volkskrankheit wird gesellschaftsfähig gemacht. Problematisch daran ist nur, dass häufig der Eindruck suggeriert wird, wir wären von psychisch Kranken umgeben und dass diese psychische Krankheit Depression pestilenzartig immer weiter um sich greifen würde. Eine wahrlich bedrückende und erdrückende Perspektive, zumal wenn diese schwere Thematik in die Aura von Hilf- und Hoffnungslosigkeit gehüllt ist. Fast möchte man sagen, eine Welle von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Apathie überzieht das Land.
Doch halt! Häufig trügt der Schein. Und bei der vermeintlichen psychischen Krankheit Depression, die in den Medien verallgemeinernd häufig als Ursache hingestellt wird, handelt es sich in Wirklichkeit um ein Symptom, dass ergründet und ursächlich und effektiv bekämpft werden kann.
Die Autorin Rahel Bürger-Rasquin hat es sich in ihrem Buch Mangelkrankheit Depression - Wieder gesund und fröhlich werden zur Aufgabe gemacht, mit dieser oberflächlichen Betrachtungsweise aufzuräumen und Licht in dieses Phänomen Depression zu bringen.
Sie lässt uns dazu wissen:
"Wenn ein Arzt sagt, dass die Beschwerden eines Kranken psychisch bedingt seien, heißt das, dass die wissenschaftlichen Messmethoden nicht in der Lage sind, die Ursache für die Beschwerden zu finden oder dass der Arzt die vielfältigen möglichen Ursachen der Symptome nicht kennt.
Nicht jede körperliche Schwächephase ohne klare medizinische Diagnose ist eine Depression. Manchmal werden äußere Faktoren ignoriert, die enorm belastend für die Gesundheit sind. Weil die Medizin in ihrer einseitigen Blickrichtung nichts Messbares findet, wird eine Depression diagnostiziert.
Gerade bei Umweltgiften wie: Schimmelpilzen, PCB, Aluminium, Amalgam, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Quecksilber und anderen Schwermetallen; Pestiziden, Insektiziden, Formaldehyd, Lösemitteln, Palladium und Phenol - kann das zentrale Nervensystem mit völlig verwirrenden und vielseitigen Symptomen reagieren, die einer Depression nicht unähnlich sind. Doch helfen hier keine Psychopharmaka, sondern nur die Ausleitung und Vermeidung dieser Gifte."
Auch Nährstoff-Mangelerscheinungen und Störungen des Stoffwechsels, die die Autorin eingehend beleuchtet, können zu ähnlich irreführenden Symptomen führen.
"In der Ausbildung unserer Ärzte und Heilpraktiker wird der Mensch in seine Einzelteile zerlegt und diese benannt. Krankheiten werden aufgrund eines Katalogs von Beschwerden festgelegt. Innerhalb eines Studiums glauben viele Ärzte, es sei leicht festzustellen, ob diese oder jene Krankheit vorliegt, da bestimmte Symptome vorhanden sein müssen. Die Wirklichkeit ist viel komplexer, der Symptom-Katalog der Krankheiten ist nur bedingt anwendbar. Die Behandlung einer Krankheit innerhalb der Schulmedizin setzt meist nicht bei der Ursache an, sondern nur das Symptom wird behandelt." So die ernüchternde Beobachtung der Autorin.
Und sie hält dagegen: "Aus der Sicht der modernen Biophysik, der Energie- und Informationsmedizin, ergibt sich ein anderes Bild. Das ganze Universum ist ein lebender Organismus, in dem alle Energiefelder miteinander vernetzt sind. Jeder Mensch ist einerseits Teil dieses großen Ganzen, andererseits ist der Mensch in sich ein Netzwerk mit vielen voneinander abhängigen Energiefeldern. Die Kommunikation aller Energiefelder untereinander geschieht ständig. Die vielfältigen Wechselwirkungen innerhalb unseres Körpers sorgen für ständigen Austausch und Ausgleich von chemischen Stoffen ebenso wie von Spannung und Entspannung, von Ladung und Entladung, von Anziehung und Abstoßung. So weiß jede Zelle zu jedem Zeitpunkt, was sie wissen muss - solange man gesund ist.
Krankheit entsteht unter anderem, wenn die natürliche Kommunikation nicht mehr zufriedenstellend ist. Wenn Energien und Informationen nicht frei fließen können, fehlt der notwendige Austausch zwischen Zellen und Systemen. Das kann zu sehr unterschiedlichen Symptomen führen, denn es gibt nicht nur eine Ursache für ein Symptom, sondern viele mögliche Ursachen, die zusammen wirken."
In ihrem Buch beleuchtet die Autorin engagiert und verständlich, welche unterschiedlichen Ursachen - auch solche, die mit psychischer Erkrankung rein gar nichts zu tun haben - zu welchen Symptomen führen können, und wie ein Betroffener sie erkennen und angehen kann. Und sie eröffnet Perspektiven und Möglichkeiten, die das tatsächliche Problem angehen und das "Wieder gesund und fröhlich werden" real erscheinen lassen.
Rahel Bürger-Rasquin (Autor)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Jahrelanger Mangel an lebensnotwendigen Nährstoffen lässt den Stoffwechsel entgleisen. Chemische Substanzen in Lebensmitteln haben ungeahnte Wirkungen auf Kopf- und Bauchgehirn. Depression ist inzwischen eine weit verbreitete Folgekrankheit. Alles auf die Psyche zu schieben zeigt den Grad der Hilflosigkeit bei Ärzten, Heilpraktikern und anderen sogenannten Experten. Nur, wer selbst eine Depression kennt, weiß wie sehr man leidet, blockiert und belastet ist. Verständnis und Einfühlungsvermögen sind für den leidenden Menschen wichtig. Erst die Achtung, der Respekt und die Anerkennung der eigenen Hilflosigkeit macht einen Menschen zu einem hilfreichen Therapeuten. Bei einer Depression ist der Körper krank und braucht dringend Hilfe. Die Psyche ist gesund, aber sie zeigt Symptome, die viele Ärzte und Heilpraktiker als "nur psychisch" abstempeln. Es schwächt und belastet den Kranken, die Psyche in den Fordergrund zu stellen. Gleichzeitig wird ganzheitliche medizinische Unterstützung, die dem Menschen helfen würde, nicht angeboten. Sie finden in diesem Buch eine ermutigende Fülle an Informationen, um Ihren Körper und Ihr Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So wachsen auch Ihrer Seele wieder Flügel.
Jahrelanger Mangel an lebensnotwendigen Nährstoffen lässt den Stoffwechsel entgleisen. Chemische Substanzen in Lebensmitteln haben ungeahnte Wirkungen auf Kopf- und Bauchgehirn. Depression ist inzwischen eine weit verbreitete Folgekrankheit. Die Psyche ist gesund, aber sie zeigt Symptome. Es schwächt und belastet den Kranken, diese Symptome in den Fordergrund zu stellen. Der Körper ist krank und braucht dringend Hilfe. Die Autorin bietet eine ermutigende Fülle an Informationen, um Ihren Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So wachsen auch Ihrer Seele wieder Flügel.
Rahel Bürger-Rasquin wurde 1946 in Solingen geboren. Nach der Volksschule schloss sie 1962 eine Lehre als Hauswirtschaftsgehilfin ab. 1970 begann Sie eine Fortbildung zur Hauswirtschaftsmeisterin. Seitdem beschäftigt Sie sich mit gesunder Ernährung, hat vieles ausprobiert und verfolgt aufmerksam die neuesten Erkenntnisse aus dem Bereich der Ernährungswissenschaft und der ganzheitlichen Heilmethoden. Sie sammelte viele Erfahrungen in ihrer langjährigen Gesundheits- und Ernährungsberatung. Seit 1994 nahm die Gesundheitsvorsorge über stoffwechselregulierende Ernährung und über körpereigene Nährstoffe einen breiten Raum in ihren Studien und Ausbildungen ein.
Von ihrer Großmutter erfuhr sie schon als Kind vieles über essbare Wildkräuter, die sie bis heute sammelt und verarbeitet. 1977 entdeckte sie ihre Liebe zur Astrologie und beschäftigt sich intensiv mit dieser.
Ihr Wissen auf den unterschiedlichen Sachgebieten gibt sie seit vielen Jahren in Vorträgen, Seminaren, Exkursionen, Büchern und über www.nimmsleicht.com weiter.
Rahel Bürger-Rasquin hat fünf Kinder und sechs Enkel aus ihrer Patchworkfamilie. Sie ist in dritter Ehe verheiratet und lebt im Großraum Köln.
Alles psychisch? Nein, danke!
Über 100 Jahre hat die Medizin den Körper vorwiegend wie eine Maschine betrachtet. Entsprechend haben sich die Diagnose- und Behandlungsmethoden ausschließlich ums Messen und Reparieren - wie bei einer Maschine - gedreht.
Seit circa 30 Jahren setzt sich der Trend durch, die Seele als Ursache für körperliche Beschwerden und Krankheiten anzusehen. Alles, was nach der Maschinen-Methode nicht diagnostiziert werden kann, wird jetzt als psychosomatisch betrachtet. Dabei geht man normalerweise davon aus, dass seelisches Fehlverhalten oder seelische Störungen zu körperlichen Krankheiten führen.
Seit dem Buch von Thorwald Dethlefsen "Krankheit als Weg" forschen unzählige Menschen - mit oder ohne Hilfe von Psychotherapeuten - in ihrer Seele, um Ursachen oder wenigstens Gründe für ihre körperlichen Leiden zu entdecken. Unzählige Bücher zu diesem Themenkreis sind inzwischen erschienen und verkauft worden. "Psychosomatik" ist in. Doch die Leser dieser Bücher sind nicht gesünder als die übrige Menschheit. Warum?
Psychosomatik ist ein Begriff, der die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele benennt. Es wirkt aber nicht nur die Seele auf den Körper, sondern auch der Körper auf die Seele. Diese Seite ist völlig in Vergessenheit geraten. Ein kranker Körper beeinträchtigt die Lebensqualität.
Krankheit, allgemeine Schwäche oder Schmerzen rauben einem Freude, machen einen verzweifelt oder traurig, mutlos, ängstlich oder unsicher. Wie stark diese Auswirkungen sind, hängt von vielen Faktoren ab. Natürlich spielt es eine wichtige Rolle, ob man berechtigte Hoffnung auf Besserung hat oder nicht.
In diesem Zusammenhang ist auch zu verstehen, dass es sehr belastend ist, wenn es keine klare Diagnose für all die bestehenden Beschwerden gibt. Ohne Diagnose gibt es keine sinnvolle Behandlung, somit auch keine Hoffnung auf Besserung oder Heilung.
Obwohl Ärzte einem erzählen, wenn sie mit ihrem Messmethoden nichts Auffälliges finden, dass es nur psychosomatisch ist, hat die moderne Medizin in den letzten Jahren wichtige Erkenntnisse über den Stoffwechsel und Gehirnstoffwechsel gewonnen. Es gibt interessante Zusammenhänge zwischen Nahrung und Umweltbedingungen und einem gut funktionierenden Gehirn. Soziale Bedingungen dürfen bei einer ganzheitlichen Sichtweise nicht fehlen, denn auch sie spielen eine wichtige Rolle. Biographisch bedingte Reaktionsmuster bestimmen unseren Gehirnstoffwechsel, beeinflussen die neurale Steuerung und steigern oder boykot-tieren unser Wohlbefinden.
Das Wirken der sogenannten "freien Radikale" stört den gesunden Stoffwechsel des Körpers und führt oft zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff. Das wirkt sich in erster Linie direkt auf unsere Kraft aus.
Im Bereich der orthomolekularen Medizin sind ebenfalls große Fortschritte gemacht worden. Mineralstoffe, Vitamine, Fette und Spurenelemente wirken auf sehr feinsinnige Weise im Organismus zusammen. Wenn eines dieser Elemente zu wenig vorhanden ist oder ganz fehlt, erfolgen Kettenreaktionen, die den ganzen Organismus beeinträchtigen und krank machen. Je mehr von den wesentlichen Stoffen dem Körper fehlen, desto leichter nimmt er Stoffe auf, die ihm schaden.
Unsere Nahrungsmittelindustrie verwendet über 3.000 Zusätze. Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln zu Fertigprodukten werden mehr als 10.000 chemische Lösungsmittel, Weichmacher, Schimmelpilze, Bakterien und Konservierungsstoffe eingesetzt. Welche Auswirkungen diese Substanzen auf unseren Körper und unseren Stoffwechsel haben, wird meist verharmlost.
Schwermetalle belasten zunehmend unseren Organismus. Die Menschen haben heute z. B. 625-mal mehr Blei im Körper als Menschen, die vor 150 Jahren lebten. In besonderem Zusammenhang mit Depressionen stehen Amalgam, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Quecksilber und andere Schwermetalle; aber auch Formaldehyd, Lösungsmittel, Palladium und Phenol. Im Wechselspiel mit Schwermetallen entwickeln sich im Körper störende Pilze, die Symptome hervorrufen. Doch die Pilze sind eine kluge Notbremse des Körpers in einer lebensbedrohlichen Stoffwechselsituation. Schwermetalle und Umweltgifte unterbinden oft das Wirken von Bachblüten, homöopathischen Mitteln und anderen naturnahen Therapiemethoden.
Wer Zucker isst oder raucht, weiß doch längst, dass er dadurch schlecht mit sich umgeht. Wer zu viel Alkohol trinkt oder zu viel isst, weiß das ebenfalls. Wer zu viel arbeitet, sich ständig unter Leistungsdruck fühlt, sich kaum richtig entspannen kann - der weiß und spürt, dass all das ihm nicht gut tut. Es steht nicht nur in vielen Büchern und Zeitschriften - seit Jahren weisen Krankenkassen und Medien darauf hin. An der nötigen Aufklärung liegt es also nicht.
Was hindert uns aber daran, das Richtige zu tun und nach unserer Erkenntnis zu handeln? Auch hier kann uns die moderne medizinische Forschung wichtige Hinweise geben. Es ist eben nicht die Seele, die krank ist, sondern der Körper.
Es ist keine Willensschwäche, wenn man ungesund lebt, sondern diese Schwäche ist ein Symptom. Es ist kein Makel, depressiv, alkohol- oder drogenabhängig zu sein, sondern dies sind behandlungsbedürftige körperliche Krankheiten. Wenn man sich um ganzheitliches Denken bemüht, muss man Krankheiten und scheinbares Fehlverhalten in einem respektvollen und ganzheitlichen Zusammenhang sehen.
Die Achtung vor dem Leiden des Menschen fehlt in vielen Bereichen. Gerade Achtung ist dringend notwendig. Unsere eigene Hilflosigkeit sollte uns nicht in Abwehrhaltungen festfahren. Vielmehr könnten wir dankbar und demütig werden, wenn wir gesund sind. Vielleicht finden wir dann endlich für leidende Menschen angemessene und einfühlsame Wege, um sie liebevoll zu unterstützen und zu begleiten. So müssen nicht mehr so viele Menschen mit ihrer schweren Krankheit auf Abstellgleisen und in Sackgassen enden.
"Die Gesundheit ist ein Zustand des
vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens
und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen."
Auszug aus der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation, Stand 07.03.2006
Auszug mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber.
Bleiben Sie gesund!
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Mangelkrankheit Depression: Wieder gesund und fröhlich werden

Die tödliche Falle: Gift im Alltag
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